Gästebuch und Berichte

Chesapeake Bay Retriever “Work and Talk” (September 29 – October 1, 2017)

"When a few of my German Chesapeake Bay Retriever friends learned that I had been invited to Germany to judge Obedience and Rally Trials for the Australian Shepherd Club of Deutschland, they asked if I could travel a week early and participate in their “Work and Talk” gathering in Döhle. I accepted the invitation and looked forward to meeting with fellow CBR enthusiasts and visiting parts of Germany that I hadn’t seen in decades.  I was asked to give a talk about “Influential Dogs/Bitches in the CBR Breed” and to conduct “Ring Training”. 

 The “Work and Talk” format was conducive to small group training sessions and encouraged folks to meet and visit with one another (about 25 people participated) in a non-competitive setting.  The food, snacks and hospitality were outstanding! I enjoyed many one on one conversations, was able to share information, provide contact names to folks with specific questions and learn how Chesapeakes are used for hunting and companionship in Germany. 

 I borrowed Dyane M. Baldwin’s “A Historical Discussion of the Chesapeake Bay Retriever” paper for the beginning of my PowerPoint Presentation, then added more current information and pictures provided from various long term American breeders about notable dogs and bitches (selected by the breeders) from their kennels. For the ring training, I worked one-on-one with handler/dog teams and explained various patterns that conformation judges might ask the exhibitors to perform.  Sometimes I recruited other participants to more fluently translate the points I was trying to make – to ensure my novice trainees mastered the skills and increased their confidence in the ring.

 I thoroughly enjoyed participating in this meeting, making new friends, rekindling old friendships and riding thru the Lüneburger Heide in horse drawn carriages."

 Lynda Barber-Wiltse, Nuka Bay Chesapeakes, Anchorage, Alaska, USA (Vice President of the American Chesapeake Club)


CBR „Work & Talk” Lüneburger Heide 29.09. – 01.10.2017

"Döhle: Ein Ort an dem nun schon im dritten Jahr Chessies aus Deutschland und dem europäischen Ausland anreisen, um sich mit anderen Gleichgesinnten zu treffen. Döhle ist zu einem Synonym für ein angenehmes und vor allem freundliches Miteinander geworden, bei dem der Hund zwar im Mittelpunkt der Arbeit steht, aber in dem der Austausch von Erfahrungen, Sorgen, Freude und eben das Miteinander wirklich und wahrhaftig an erster Stelle steht. Selten sieht man so viele Menschen an einem Ort lächeln. Selten ist ein Ort, den zuvor kaum jemand kannte, über Landesgrenzen hinaus so bekannt geworden. Selbst die USA hat von Döhle schon gehört:-).

 Als dieses Jahr Ende Septemper die Menschen mit ihren Hunden aus vielen Teilen Deutschlands und Europas für das zweitägige Chessiewochenende anreisten, die weiteste Anreise hatten zwei Hunde und zwei Menschen aus den USA, aber auch Finnland und die Niederlande waren mit Hunden vertreten, wurde es in Döhle wieder sehr belebt. Doch auch schon Tags zuvor, am Freitag, fand ein Wesenstest mit der Richterin Birgit Muhr statt, und einige Chessies und Labbies waren erfolgreiche Teilnehmer. :-)

 Bevor all das was uns dann erwartete starten konnte, sei eines vorweg erwähnt. Ohne Thora Eichblatt, die ihren eigenen Hof, Gelände und Scheune zur Verfügung stellte, Gerd Albers, der als Jagdpächter sein Gelände zur freien Verfügung gab und immer vorher, währenddessen und danach nicht nur in den Belangen "Kochen" der Mann der Stunde war, sowie Thomas Benecke, der Lebensgefährte Thoras selbstverständlich immer und überall half, so halfen eben auch unermüdlich Nicole Visel und Helen Meuser, Franz-Christoph sowie Christian Eichblatt. Immer waren sie zur Stelle, immer war alles organisiert, immer wurden wir herzlichst begleitet. Ein Lächeln hier eine Handreichung da. DANKE ihr LIEBEN: Und genau deshalb ist für viele schon klar - nach Döhle ist vor Döhle! :-)

 Was erwartete uns dieses Jahr?

 Drei verschiedene Trainingsgelände, ein Wald, ein eingezäunter See mit einem zweiten nicht befüllten Seeloch und dahinter einem großen Wallhügel, und ebenfalls ein Gelände mit Wasser und Tälern, Grün und allem was das Herz begehrt. Desweiteren Ringtraining durch Lynda Barber Wiltse aus den USA, erfolgreiche Obidiencerichterin, Trainerin und selbst startende und Züchterin von Chessies aus Alaska (Nuka Bay), sie hielt auch einen Vortrag über einflussreiche Chessies in der Zucht im Verlauf von gut 100 Jahren. Kerrie Tatarka (Coolwater, Florida) erfolgreiche Züchterin und Ausstellerin ihrer Hunde aus den USA, richtete die Pfostenschau, brachte zwei Welpen aus ihrem Kennel mit nach Deutschland, und war wie auch Lynda in vielen Gesprächen mit interessierten Menschen zu finden. Wie man merkt, es war wirklich viel los!

 Was also noch?

 An beiden Tagen konnte man an 2 stündigen Kutschfahrten in die Heide teilnehmen (auch diese wurden gesponsert von Britta Alpers), es gab zu jeder Zeit fantastisches Essen, Frühstück, Mittag in Form von gegrilltem Wild und Suppen und vieles mehr, und die leckersten Kuchen und so auch abends war immer für das Wohl gesorgt.

 Eine Gruppe von 4 verschiedenen Rettungshundestaffel Hunden und ihren Menschen waren anwesend und trainierten zusammen, besprachen sich und waren sehr begeistert, da sie alle aus unterschiedlichen Gruppen kamen. Sie hatten so viel Freude dran, dass sie sich nächstes Jahr wieder treffen möchten!

 Was hat sich Döhle in drei Jahren entwickelt. Es gibt so viele Möglichkeiten mit seinem Hund dort Freude zu haben, aber auch eben für die Gäste. Menschen kommen um sich Chessies bei der Arbeit anzuschauen oder sich mit anderen austauschen zu können, oder einfach um Freunde zu treffen. Man traf sich, denn die Trainings, jeweils eines morgens und nachmittags in Kleingruppen, ließen einem Zeit um auch an allem anderen teilzunehmen, oder zu quatschen. Das Gruppentraining fand zum Teil mit Wild, meist aber mit Dummys statt und Michael Walther, Bea Eddlebüttel und Jennifer Elskamp haben sich individuell auf jeden Führer mit Hund eingestellt. Innerhalb der kurzen Zeit des Wochenendes konnten einige ein angegebenes Problem beheben, ist das nicht fantastisch?

 Die drei Trainer haben immer geschaut, als würden sie mit jedem einzelnem Team grad die tollste Zeit erleben, wenn das nicht eine Kunst ist? :-)

 Ja, es war wirklich immer eine Freude, z.B. als wir an einer Tombola teilnehmen konnten, die Sponsoren haben so reichhaltig gespendet, boah, es war fantastisch! Was bei einigen später auf dem Tisch lag - bestes Futter, Hundeleinen, Hundegeschirr, Halsbänder, Dummies, Spielzeug, Wasserschalen, Jacken und Pullies, und vieles mehr. Die Freude bei allen war wirklich sehr groß, so war es fast wie Weihnachten.

 Es war die freudige Anspannung und Aufregung auch bei der Pfostenschau spürbar. Alle Klassen waren sehr gut besetzt, ca. 35 Hunde gingen in den Ring und es wurde sich für jeden Hund viel Zeit genommen. Jeder bekam einen Richterbericht. Thora schrieb, Nicole war Steward, Kerrie richtete. Und wir... wir feierten alle den Ring. Die Leute am Rand freuten sich mit jedem Hund, es wurde geklatscht, sich umarmt, Hände geschüttelt, und wieder gefreut. Was für ein Tag!

 Nun noch Zahlen, Zahlen die erklären was Döhle ebenfalls besonders gemacht hat. Es gab die Möglichkeit des "all inclusive" - ein Preis, alles gebucht. Man konnte sich aber eben auch für einzelne Sachen ein Ticket holen, z.B. als Gast eine Tageskarte, oder für zwei Tage, mit Essen oder mit Show. Die Kombinationen waren zahlreich. Training, Kutschfahrt, Show, Essen, etc. Und das führte dazu, dass sich zwischen 60 bis 80 Menschen sich pro Tag einfanden. Gemeldete Hunden waren es etwa 45, doch da ja auch Besuchshunde anwesend waren, können wir auch hier an die 60 Chessies pro Tag locker vermelden.

 Denn: Döhle ist wie oben bemerkt, ein Ort der Freundschaft geworden, da kommt man hin um sich zu treffen, da kommt man hin um zu trainieren, da ist man mit jedem Hund und jedem Arbeitslevel gern gesehen, da muss man sich nicht schämen, wenn etwas nicht geht und man darf sich auch diebisch freuen, wenn richtig was funzt, das ist der Ort, an dem auch dieses Jahr sich Menschen zum ersten mal in ihrem Leben mit einem Chessie einfanden, und hinterher über die Erfahrung in Show und Arbeit begeistert waren, denn sie wurden ermutigt und erfuhren Spaß. Ihr Grinsen auf dem Gesicht sprach Bände.Hier hat die Rasse an sich Raum sich zu entfalten und hier haben nun schon im dritten Jahr auch Themen wie Genetik, Zucht, private Vorstellungen, Wünsche und vor allem Erfahrungen mit der Rasse einen Platz. Und wir wissen alle, Erfahrungsaustausch bringt die Rassen voran.

 DANKE von Herzen"

 Silvia Peuß und Jennifer Rexin

Chesapeake Bay Retriever Deutschland Work&Talk WorkandTalk Welpen Chessie DRC Retriever Club Jagdhund Wasserspezialist Wasserhund Entenhund Gänsehund Hundearbeit Dummytraining